HUMPPA IS A SERIOUS THING!

Von den Finnen lernen heisst Siegen lernen. Wer wollte das ernsthaft bezweifeln. Spätestens seit den PISA-Studien und dem Umzug von Nokia müssen wir Germanen - wenn auch oftmals zähneknirschend - anerkennen, dass an den Finnen so leicht keiner vorbeikommt.

Zum Thema Rock-und Pop aus Finnland fallen den meisten sicherlich zuerst Gruppen wie HIM oder Apocalyptica ein.

Die abgefahrenste aller finnischen Bands ist aber zweifellos „Eläkeläiset“. Die wichtigsten Informationen zu den Jungs möge sich jeder selbst zusammensuchen (Stichwort: Humppa).

Wie immer wenn es richtig lustig wird, gibt es aber Leute, die nicht nur keinen Spaß verstehen, sondern ihn anderen auch noch verderben müssen.

Ein derartiges Verhalten ist anzuprangern, und so findet sich im Covertext zu der 2006 erschienenen Humppasirkus-CD eine Passage, die mit „NO THANKS …“ beginnt.

Darauf folgt die Aufzählung von 89 „Künstlern“ (Charta89), die ihre Zustimmung zu Humppaversionen ihrer Werke verweigert haben.

Auch die Pankepiraten sind der Auffassung, dass diese Art von Intoleranz nicht toleriert werden kann, und anstatt sich an göttlichen Humppaversionen ihrer Werke von Eläkeläiset zu ergötzen, müssen die ChartanistInnen von nun an die mehr oder weniger dilettantischen Machwerke der Pankepiraten und anderer Humppajünger ertragen.